unfair

8. Juli 2012

Hier sollen Produzenten, Lieferanten, und deren Produkte angeprangert werden, die sich absolut unfair zu Mensch, Umwelt u./o. Tieren verhalten. In Stichworten ist damit gemeint:

  • unfair zur Umwelt – Einsatz v. Pestiziden u. anderen Umweltgiften, Monokulturen, Raubbau, Luftverschmutzung, Verseuchung oder Verbrauch wertvollen Trinkwassers, Verschmutzung der Meere Missachtung des Artenschutzes usw.
  • unfair zu Menschen – Lohndumping, Lohnsklaven, Kinderarbeit, Täuschung der Verbraucher, Vernichtung  von Lebensgrundlagen (Ackerland, Fischbestände, Trinkwasser), Monopole auf Saatgut, Spekulation mit Lebensmitteln und damit verbunden die Forcierung  von Hungersnöten.
  • unfair zu Tieren – Massentierhaltung, brutales Abschlachten freilebender Tiere aus reiner Profitgier, Vernichtung ganzer Arten, Tierquälerei durch unnötige Transportwege, Tierfolter in Versuchslaboren u.a.

Wer Kenntnis von derart unfairen Firmen und deren Produkten hat – bitte nicht zögern diese hier im Kommentar anzuprangern.

Alle Firmen auf die oben genannte Punkte zutreffen hier anzuprangern, ist so gut wie unmöglich, da die Liste den Rahmen sprengen würde. Hier nur einige der eklatantesten:

UNFAIR sind: Firmen wie: DuPont, Monsanto, Syngenta und Bayer

  •   weil  sich diese Agrochemie Konzerne Patente auf Saatgut, aber auch auf genmanipulierte Pflanzen und selbst auf nicht veränderte ganz normale Pflanzen gesichert haben. Dadurch steigern diese ihren Profit auf Kosten steigender Lebensmittelpreise, Fördern den Einsatz von Chemie und genmanipulierten Lebensmittel zerstören damit die Umwelt und verursachen mittelbar Hungersnöte weltweit.

  •  Greenpeace fordert schon seit langem:
    • Keine Patente auf Leben.
    • Weltweites Verbot der Patentierung von Saatgut und Pflanzen

    mehr Infos zum Thema findet Ihr in dem sehr aufschlussreichen Artikel von Greenpeace:

    Pflanzen-Patente: Monopol für Konzerne
  • Aus Protest gegen die Weigerung der internationalen Patent-Konferenz in Muenchen, ueber die Patentierung von Lebewesen zu beraten, hat Greenpeace die Konferenz unterbrochen und...

 

Nahrungsmittel Spekulationen das schmutzige Geschäft mit dem Hunger

Besonder unfair sind alle Finanzprodukte, die auf Nahrungsmittelpreise spekulieren.

Währen die Aktionäre bei steigenden Nahrunsmittelpreisen dicke Gewinne einstreichen verhungern auf der Welt hunderttausende weil für sie Nahrungsmittel unbezahlbar werden. Hier werden die Auswüchse des hemmungslos und unkontrolliert praktizierten Turbokapitalismus am deutlichsten.

Der qualvolle Hungertod hundertausender Menschen wird billigend in Kauf genommen für den privaten Profit. Das grenzt an Massenmord und ist an Dreistigkeit wohl nicht zu überbieten. Obwohl viele Kreditinstitute und Fondmanager sich von diesem gnadenlosen Treiben distanzieren, betreiben viele dieser Preistreiber ihr schmutziges Geschäft auch weiterhin. So hat schon Ackermann versprochen, dass die Deutsche Bank sich in Zukunft von dieser Art Finanzprodukten distanzieren werde. Geschehen ist bis heute jedoch nichts.

Was kann ich als Verbraucher und Kunde der Geldinstitute tun?

Erkundigt Euch, ob Euer Kreditinstitut mit Finanzprodukten handelt, die auf Nahrungsmittel spekulieren und kündigt gegebenenfalls Eure Konten. Und selbsverständlich: kauft auf keinen Fall derartige Papiere, auch wenn die versprochenen Gewinne noch so verlockend sind, oder wollt Ihr Mitschuld am Hungertod unzähliger Menschen sein???

Dieser Spot bringt das Gnadenlose Treiben der Finanzmärkte auf den Punkt:

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