Trinkwasser

13. September 2012

Der freie Zugang zu sauberem Trinkwasser sollte ein Menschenrecht sein. Die Realität sieht leider anders aus, fast 800 Mil. Menschen 11% der Menschheit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,5 Milliarden Menschen haben keine ausreichenden sanitären Einrichtungen und täglich sterben mehr als 3.000 Kinder an Durchfall oder verdursten (mehr als durch Verkehrsunfälle, Aids und Kriege zusammen), weil sie verseuchtes Wasser trinken.

Multinationale Konzerne wie allen voran Nestle, aber auch Coca Cola u.a. nutzen die Situation in den ärmsten Ländern, in denen Wasserknappheit herrscht aus und zapfen vorort noch die letzten sauberen Grundwasserquellen an, um das Wasser dannn in Plastikflaschen abzufüllen und für das 10fache der eigenen Kosten an die Bevölkerung zu verkaufen. Durch das Abpumpen von millionen Litern sauberem Trinkwasser mit Hilfe von Tiefbrunnen, sinkt der Grundwasserspiegel weiter ab, was dazu führt, dass Menschen in der Region, die vorher mit eigenen Brunnen Ihr Trinkwasser gewinnen konnten jetzt keinen Zugang mehr zum Grundwasser haben, da sie nicht die Mittel haben, die Brunnen tiefer zu bohren. Das kostbare Flaschenwasser können sich nur wenige gut verdienende Menschen leisten, während die überwiegend arme Bevölkerung auf verschmutztes Wasser zurückgreifen muss. So entstehen Magen- u. Darmkrankheiten, Typhus an denen vor allem Kinder, alte und schwache Menschen sterben.

Zu diesem Thema möchte ich die nachfolgende Dokumentation vom SF1 empfehlen:

 

Ein anderer Aspekt der unsinnigen Wasserflaschen Abfüllung ist die Belastung der Umwelt durch die Produktion und Entsorgung (bzw. auch Nichtentsorgung) von milliarden Plastikflaschen und durch den Transport der Flaschen über weite Strecken.

Berücksichtigt man noch, dass die Plastikflaschen in Verdacht stehen krebserregende Stoffe an das ach so gesunde und teure Quellwasser abzugeben, so stellt sich die Frage: warum überhaupt Mineraswasser in Flaschen kaufen? Gerade in den Industrienationen ist das Leitungswasser meist von relativ guter Qualität. Trotzdem gibt es Mikroschadstoffe, die in den Filteranlagen der Aufbereitungsanlagen oft nicht ausreichend gefiltert werden können.

Siehe hierzu auch den Bericht des ZDF zu unserer Trinkwasserqualität:

Wer Bedenken hat, dass im Leitungswasser Medikamentenreste, Bakterien, Viren und Chemikalienreste im Leitungswasser zu finden sind, sollte sich einen Wasserfilter einbauen, wie sie z.B. von Sanaquell angeboten werden. Diese Mikrofilter reinigen das Wasser gründlicher, als es die grobmaschigen Filteranlagen der Wasserwerke können. So erhält man gutes, sauberes Trinkwasser, spart eine Menge Geld, die Schlepperei mit den Wasserflaschen und tut der Umwelt was Gutes.

Hier könnt Ihr das europäische Bürgerbegehren ‚Wasser ist ein Menschenrecht‚ unterschreiben!

 

Wichtigstes Gut

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