Archiv für das Tag 'klamotten-oeko'

Kleidung öko-fair und trendi

25. September 2012

Lohnsklaven, Kinderabeit, hochgiftige Bleich- und Färbemittel, gesundheitsschädliche Produktion von s.g. ’stone washed‘ Jeans und umweltzerstörende Monokultur beim Anbau von Baumwolle, sind nur einige Stichworte zum Thema billige Kleidung und andere Textilien aus Massenproduktion in Billglohnländern. Wer ernsthaft Wert auf fair und nachhaltig produzierte Kleidung legt sollte auf jeden Fall Billiganbieter wie KIK, H&M u.a. meiden. Ein T-Shirt für 9,-€, oder eine Jeans für 12,-€ kann nur unter menschenverachtenden und umweltzerstörenden Produktionsbedingungen hergestellt werden.

Aber auch hochpreisige Markenware wie Adidas, Nike, Lee, Wrangler u.a. werden z.T. unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Diese Firmen machen sich nicht selber die Hände schmutzig, sondern arbeiten mit Subunternehmen, die mit gnadenloser Ausbeutung von Arbeitskräften (auch Kinderarbeit) die Produktionskosten so gering wie möglich halten. So kostet Adidas und Konsorten die Herstellung eines Turnschuhs nicht viel mehr als einen Euro. Auf diese Weise lassen sich enorme Gewinne zur Freude der Aktionäre erwirtschaften. Kurz vor der Olympiade in London gehen die Veranstalter Vorwürfen nach, wonach ADIDAS Fabrikarbeiter in Kambodscha ausgebeutet haben soll. Trotz einer sechtage Woche haben die Arbeiter ein wöch. Grundgehalt von 50€ für die Herstellung von Olympia Fanartikeln erhalten.

Was kann der Verbraucher tun um dieses unfaire Treiben zu stoppen? –

Kauft nicht bei Billiganbietern, informiert Euch, wie die Kleidung produziert wurde, achtet auf Siegel wie das der ‚Fair Wear Foundation‘ und dem ‚CCC‘ (Clean Clothes Campaign). Kauft bei Lieferanten wie greenality, Hess Natur, DW-Shop, Waschbär, Vivanda, armedangels, Organic Fashion und viele mehr. (einfach mal nach Kleidung frairtrade googeln)

Am 13.08.12 wurde im 1.Programm der ARD ein Bericht über das wahrhaft schmutzige Geschäft mit verwaschen aussehenden Jeans im so beliebten ‚used look‘ ausgestrahlt. Ein link zu diesem Bericht findet Ihr hier unten. Wer diesen Bericht gesehen hat, wird hoffentlich in Zukunft auf den ‚used look‘ bei Jeans verzichten und fairer Weise seine Jeans bei Anbietern wie z.B. Hessnatur, Greenality, armedangels u.a. fair kaufen.

Fairtrade und Bio Klammotten müssen im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht farblos-ökomäßig daherkommen. Firmen wie Hessnatur, armedangels oder auch Greenality(für die jüngere trendige Fairtrade-Mode) bieten modische und gleichzeitig fair gehandelte Biokleidung an.

Greenality - Dein Online-Shop für Bio & Fairtrade<br /> Streetwear

Der Artikel Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie  –  fair gehandelte Kleidung auf diesem Blog beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema

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