Archiv für das Tag 'gentechnik'

Freihandelsabkommen TTIP und die Folgen

15. Mai 2014

Was wollen die Konzerne und Wirtschaftslobbiisten mit TTIP wirklich erreichen.

Bei TTIP (Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership) geht es um weit mehr, als nur darum Zölle und Handelsschranken abzubauen und damit besonders den Mittlestand zu unterstützen. Es geht darum, so genannte Handelshemmnisse abzubauen wie z.B.: Datenschutz, Arbeitnehmerrechte, Kennzeichnungs-pflicht, ‚wissenschaftlich‘ nicht begründeter Umwelt- und Verbraucherschutz. Wobei die ‚wissenschaftlichen‚ Untersuchungen in erster Linie von den Konzernen selber in Auftrag gegeben und bezahlt werden.

Zwar gibt es noch keine konkreten Ergebnisse bei den Verhandlungen, aber ähnliche Abkommen der USA mit Kanada und südamerikanischen Ländern zeigen die Auswirkungen derartiger Abkommen deutlich.
Hier ein Video von ATTAC mit einer kurzen Zusammenfassung der zu erwartenden Auswirkungen des TTIP Freihandelsabkommens:

 

Zu erwartende Auswirkungen des TTIP Freihandelsabkommens zwischen der EU und der USA sind u.a.:

Folgen für den Umweltschutz:

  • Die Investitionsschutz Klausel würde Konzernen erlauben gegen Umweltgestze und -bestimmungen zu klagen wenn diese ihren erwarteten Profit schmälern könnten. So haben bereits Energiekonzerne Kanada verklagt, weil durch Umweltbestimmungen die von den Bürgern durchgesetzt wurden, das Fracking einschränkt wird.
  • Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen müsste gegen den Widerstand von Verbrauchern und Landwirten durchgesetzt werden, da Monsanto und Co. ansonsten Profite verloren gingen.
  • generell würden Genehmigungen beschleunigt, Umweltbestimmungen ausgehebelt und das Mitspracherecht der Bürger eingeschränkt.
  • Bürgerrechte würden stark eingeschränkt und die Rechte der Grosskonzerne erheblich gestärkt, bereits die Intransparenz bei den Verhandlungen zum TTIP (Ausschluss der Öffentlcichkeit lediglich 119 Unternehmervertreter dürfen teilnehmen)  deutet an, wohin die Reise gehen soll: Einschränkung der demokratischen Kontrollen und Mitspracherechte.

 

Folgen für den Verbraucher:

  • Keine oder nur unzureichende Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel.
  • Einsatz von Masthormonen in der Tierzucht. Einschränkung von Tierschutzbestimmungen
  • Zulassung von Lebensmitteln, Kinderspielzeug, Medikamenten …. usw. für den europäischen Markt, die bisher aus gesundheitlichen Gründen nicht zugelassen werden.
  • generelle Aufweichung von Verbraucherschutzbestimmungen, die wir im Laufe der Jahre gegen die Macht der Industrielobby durchgesetzt haben.

Folgen für die Arbeitnehmer:

  • Einschränkung von Arbeitnehmerrechten, die einer Profitmaximierung amerikanischer Konzerne im Wege stehen könnten. Auch das könnte vor den s.g. Schiedsgerichten eingeklagt werden.

Campact macht deutlich, wozu das TTIP Freihandelsabkommen mit den USA führen könnte:

Zitat:

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU birgt viele Gefahren:

  • US-Produkte müssten nicht mehr europäische Verbraucherschutz- und Tierschutzstandards einhalten, um in der EU verkauft zu werden. Damit EU-Unternehmen dann nicht benachteiligt sind, müssten die Standards hierzulande gesenkt werden.
  • Der durch das Abkommen ausgelöste Preiskampf bei Lebensmitteln würde auf beiden Seiten des Atlantiks naturschonend wirtschaftende Bauernhöfe massenweise zur Aufgabe zwingen.
  • Die durch die EU-Chemikalienverordnung REACH vorgeschriebene Gefahrenprüfung vor der Markteinführung von Substanzen wird umgehbar: Ein Konzern müsste nur ein Produkt in den USA anbieten – und schon könnte er es auch in Europa verkaufen.
  • TTIP wird die Einfuhr gentechnisch veränderter Lebensmittel, von Hormonfleisch und Chlorhühnern erleichtern – und die Kennzeichnungspflicht aufweichen.
  • Wenn öffentliche Dienstleistungen als Märkte interpretiert werden, wie es die Pläne bisher vorsehen, wird eine Welle an Privatisierungen folgen.
  • Im Bereich des so genannten „geistigen Eigentums“ drohen Verschärfungen: weniger Rechte für Internetnutzer und ein lascher Datenschutz.
  • Investoren sollen die Möglichkeit bekommen, Staaten vor Schiedsgerichten zu verklagen, wenn sie ihre Gewinnaussichten durch demokratische Beschlüsse verletzt sehen. Auf eine solche Investitionsschutzklausel in einem anderen Abkommen beruft sich heute schon Vattenfall – und verklagt derzeit Deutschland auf 3,7 Milliarden Euro Schadensersatz für den Atomausstieg. (Quelle: Campact )

Darum:   TTIP verhindern!!!!      Hier den Appell von Campact unterschreiben:

Monsanto und Syngenta – Forscher der Gentechnik Konzerne erhalten Welternährungspreis 2013

24. Oktober 2013

Skandal: Welternährungspreis 2013 geht an Forscher von Agrokonzernen Syngenta und Monsanto.

Forscher von Monsanto und Syngenta haben den Welternährungspreis 2013 erhalten, was nicht weiter verwunderlich ist, schließlich ist das Preiskomitee eng mit den Agrokonzernen verbunden.

  • ‚…….Schaut man sich die beeindruckende Liste des 15-köpfigen Rates der World Food Price Stiftung und die Liste der Sponsoren an, dann wundert die Wahl der Preisgewinner weniger. Im Rat sitzen neben – George H.W. Bush –  erfolgreiche Politiker, Akademiker und Geschäftsleute, deren Lebensläufe in den meisten Fällen eng mit dem Nahrungs- und Agrobusiness verbunden sind. Das Spektrum der Sponsoren reicht vom Gouverneur von Iowa über Cargill, Walmart, PepsiCo, Nationwide Agribusiness‘, US-amerikanischen Soja und Fleischproduzenten, bis hin zur Syngenta Foundation……………….‘ (aus ‚Brot für Alle‚)

monsanto1

 Die Trägerin des alternativen Nobelpreises Frances Moore Lappé, die das Buch „Diet for a Small Planet“ geschrieben hat, sagte zu der Preisverleihung: „Die diesjährigen Preisträger des World Food Price tragen dazu bei, dass wir in einer Welt leben müssen, wo hunderte Millionen Menschen hungern, obwohl es genügend Nahrung gibt.“

Dabei stehen Konzerne wie Monsanto und Syngenta nicht erst seit gestern in der öffentlichen Kritik. Durch Monopole auf genmanipuliertes Saatgut trägt Monsanto u.a. zur Verarmung von Kleinbauern in der 3. Welt bei.

Firmen wie: DuPont, Monsanto, Syngenta und Bayer zerstören die Umwelt und verursachen mittelbar Hungersnöte weltweit,   weil  sich diese Agrochemie Konzerne Patente auf Saatgut, aber auch auf genmanipulierte Pflanzen und selbst auf nicht veränderte ganz normale Pflanzen gesichert haben. Dadurch steigern diese ihren Profit auf Kosten steigender Lebensmittelpreise, fördern den Einsatz von Chemie und genmanipulierten Lebensmitteln. Ausserdem wird das  genmanipulierte Saatgut  für die Produktion von Agrotreibstoffe oder Viehfutter verwendet, was wenig mit der Bekämpfung des weltweiten Hungers zu tun hat, denn der Anbau dieser Pflanzen steht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und fördert Land Grabbing.

Gentechsaatgut und Agrotreibstoffpflanzen bekämpfen keinen Hunger

Am 12. Oktober versammelten sich weltweit Aktivisten, um  gegen Monsanto zu protestieren, dabei führte sie folgende Argumente ins Feld:

monsanto2

  • Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Monsantos genetisch veränderten Lebensmitteln zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden wie Unfruchtbarkeit, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen führt.
  • Vor kurzem wurde vom U.S. Kongress und Präsident Barack Obama ein Gesetz verabschiedet, welches es Monsanto ermöglicht, sich über gerichtlich angeordnete Verkaufsstopps ihres Saatgutes hinwegzusetzen.
  • Die FDA (Food and Drug Administration), zuständig für den Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA, besteht aus einem Grossteil aus ehemaligen Monsanto Führungskräften. Wir sehen dies als einen höchst bedenklichen Interessenkonflikt, welcher auch das Fehlen staatlich finanzierter Studien zu Langzeiteffekten von genetisch veränderten Lebensmitteln erklärt.
  • Monsanto profitiert schon viel zu lange von staatlichen Subventionen und Vetternwirtschaft. Während Kleinbauern und Bio-Betriebe um ihr Überleben kämpfen, sichert sich Monsanto Patentrechte auf sämtliches genetisch modifiziertes Saatgut und den gesamten Prozess der Gentechnik und festigt so seine Monopolstellung als globaler Nahrungsmittel-Lieferant.
  • Monsantos genetisch modifiziertes Saatgut bedroht unser Ökosystem massiv. Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen von Monsanto verwendeten “Neonikotinoiden Pestiziden” und dem weltweiten Bienensterben und dem Kollaps von ganzen Bienenvölkern.

und schlugen Folgendes vor:

  • Boykottierung sämtlicher Firmen, welche Eigentum von Monsanto sind oder die Monsantos genetisch modifizierte Nahrungsmittel verwenden.
  • Die Deklaration von genetisch modifiziertem Saatgut in sämtlichen Lebensmitteln.
  • Die relevanten Punkte im “Monsanto Protection Act” müssen für ungültig erklärt werden.
  • Wir fordern weitere wissenschaftlichen Studien zu gesundheitlichen Folgen von GMOs.
  • Monsantos Führungskräfte sowiei Politiker, welche Monsanto unterstützen, müssen durch direkte Kommunikation, Graswurzel-Journalismus, soziale Medien etc. zur Verantwortung gezogen werde
  • Die Öffentlichkeit muss weiterhin über die geheimen Machenschaften des Konzerns informiert werden.
  • Mit diesen Forderungen und Vorschlägen gehen wir auf die Strasse, um ein Zeichen zu setzen, dass wir Monsantos kriminelles und ungerechtes Gebaren nicht weiter hinnehmen werden.
  • Keine Vetternwirtschaft. Wir wollen dein Gift nicht, Monsanto!  (aus March against Monsanto)

 

(siehe auch den Artikel zum Welternährungstag 2012 und Industrienorm für Saat- und …in diesem Blog

Am 12. Oktober versammeln sich Aktivisten weltweit, um gemeinsam gegen Monsanto zu protestieren.

Weshalb demonstrieren wir?

  • Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Monsantos genetisch veränderten Lebensmitteln zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden wie Unfruchtbarkeit, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen führt.
  • Vor kurzem wurde vom U.S. Kongress und Präsident Barack Obama ein Gesetz verabschiedet, welches es Monsanto ermöglicht, sich über gerichtlich angeordnete Verkaufsstopps ihres Saatgutes hinwegzusetzen.
  • Die FDA (Food and Drug Administration), zuständig für den Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA, besteht aus einem Grossteil aus ehemaligen Monsanto Führungskräften. Wir sehen dies als einen höchst bedenklichen Interessenkonflikt, welcher auch das Fehlen staatlich finanzierter Studien zu Langzeiteffekten von genetisch veränderten Lebensmitteln erklärt.
  • Monsanto profitiert schon viel zu lange von staatlichen Subventionen und Vetternwirtschaft. Während Kleinbauern und Bio-Betriebe um ihr Überleben kämpfen, sichert sich Monsanto Patentrechte auf sämtliches genetisch modifiziertes Saatgut und den gesamten Prozess der Gentechnik und festigt so seine Monopolstellung als globaler Nahrungsmittel-Lieferant.
  • Monsantos genetisch modifiziertes Saatgut bedroht unser Ökosystem massiv. Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen von Monsanto verwendeten “Neonikotinoiden Pestiziden” und dem weltweiten Bienensterben und dem Kollaps von ganzen Bienenvölkern.

Was schlagen wir also vor?

  • Boykottierung sämtlicher Firmen, welche Eigentum von Monsanto sind oder die Monsantos genetisch modifizierte Nahrungsmittel verwenden.
  • Die Deklaration von genetisch modifiziertem Saatgut in sämtlichen Lebensmitteln.
  • Die relevanten Punkte im “Monsanto Protection Act” müssen für ungültig erklärt werden.
  • Wir fordern weitere wissenschaftlichen Studien zu gesundheitlichen Folgen von GMOs.
  • Monsantos Führungskräfte sowiei Politiker, welche Monsanto unterstützen, müssen durch direkte Kommunikation, Graswurzel-Journalismus, soziale Medien etc. zur Verantwortung gezogen werde
  • Die Öffentlichkeit muss weiterhin über die geheimen Machenschaften des Konzerns informiert werden.
  • Mit diesen Forderungen und Vorschlägen gehen wir auf die Strasse, um ein Zeichen zu setzen, dass wir Monsantos kriminelles und ungerechtes Gebaren nicht weiter hinnehmen werden.

Keine Vetternwirtschaft. Wir wollen dein Gift nicht, Monsanto!
– See more at: http://www.march-against-monsanto.com/p/informationen-auf-deutsch.html#sthash.YdSMAk1Y.dpuf

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