Umverteilen – Proteste für Umfairteilung
admin 1. Oktober 2012
Das Aktionsbündnis umfairteilen aus mehr als 300 Organisationen, Parteien, Gewerkschaften und Sozialverbänden hat am Sa. 29.09.2012 zu einem bundesweiten Protest gegen ungerechte Verteilung des Gesellschaftlichen Reichtums und für eine gerechte Umfairteilung aufgerufen.
Mehr als 40.000 Menschen in 40 Städten gingen auf die Strasse um gegen die Folgen der neoliberalen Politik zu demonstrieren.
Der neueste Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt, was millionen Menschen in Deutschland bereits am eigenen Leibe tagtäglich erfahren müssen: immer mehr Menschen der Mittelschicht stürzen ab in die Unterschicht, die zusehens ärmer wird zur Freude einer kleinen immer reicher werdenden Oberschicht.
Diese Entwicklung verdanken wir der weltweiten Erstarkung des Neoliberalismus in den letzten Jahren, die in Deutschland zunächst durch die Agenda 2010, die Hartz IV Gesetze und der Liberalisierung des Kapitalmarktes, der Rot/Grünen Regierung unterstützt und später erfolgreich durch Schwarz/Gelb vorangetrieben wurde.
Grünen-Chefin Claudia Roth warnte jetzt auf der ‚Umfaiteilen‘ Demo vor einem zunehmenden Auseinanderdriften der Gesellschaft: „Unser Gemeinwesen nimmt deutlichen Schaden, wenn wir nicht bald umsteuern“, sagte sie der dpa. Es könne nicht sein, „dass eine kleine Gruppe Vermögender immer mehr privates Kapital anhäuft, während Schwimmbäder schließen müssen oder kommunale Krankenhäuser keine ordentlichen Gehälter mehr zahlen können.“ Immer mehr Menschen würden abgehängt, während die Gruppe der Reichen nicht ausreichend in die Verantwortung für das Gemeinwohl genommen werde: „Wir brauchen deshalb endlich eine Vermögensabgabe.“
Auch wenn die Aktion bereits gelaufen ist, das Video ist seh informativ
Die Folgen des Turbokapitalismus und der Liberalisierung der Finanzmärkte, die trotz gegenteiliger Versprechen der Politik nicht ausreichend reguliert werden, beschreibt in anschaulicher Weise der Artikel von Konsumpf: ‚Der ökonomische Putsch – was hinter den Finanzkrisen steckt‚, der auf einem hörenswerten Bericht des WDR-Hörfunks aufbaut. Neoliberalismus gefährdet unsere Demokratie!
2013 sind Wahlen !!! Lest die Parteiprogramme und fragt die Pollitiker, wie sie die, ausser Kontrollle geratenen, Finanzmärkte regulieren wollen. Was sie gegen die zunehmende Armut (Altersarmut, Armut alleinerziehender Frauen, Armut durch Niedriglöhne u.a.) unternehmen wollen und wie sie den gesellschaftlichen Reichtum gerecht umfairteilen wollen. (Das Privatvermögen der Deutschen wird auf 10 Billionen Euro geschätzt.)







Label befindet, kann man davon ausgehen, dass hier tatsächlich mit fairen Produkten gehandelt wird. Die WFTO ist ein Zusammenschluss von z.Zt. ca. 350 Firmen, die sich auf weltweit geltende Prinzipien für den fairen Handel geeinigt haben. Aber auch die bereits oben erwähnten Siegel: fairtrade, Fair for Live, Gepa, El Puente, DWP, Bananafair, Hand in Hand, Naturland Fair, Fair Wear Foundation und Fairtrade Certified Cotton sind in diesem Zusammenhang als vertrauenswürdig einzustufen.













